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Schlafstörungen

allgemein

Die Bedeutung der Schlafmedizin ist in jeder Fachdisziplin etabliert.

Alle Fachärzte sind mit der Schlafthematik konfrontiert.

Nach Hippokrates ist der Schlaf eine Pause des Lebens und in der griechischen Mythologie ist der Schlaf der kleine Bruder des Todes.

Die Aufgaben des Schlafes ist die physische und psychische Entmüdung.

Schlafstörungen haben eine Prävalenz von 20-30% der westlichen Bevölkerung. Zweidrittel davon sind seelisch bedingt.

Das RLS (ca. 10% der Bevölkerung) ist eines der häufigsten Ursachen von Schlafstörungen.

10% der Schlafstörungen sind durch schlafbezogene Atmungsstörungen verursacht (ca. 2-3% der Bevölkerung).

Schlafstörungen haben verschiedene Ursachen.

Exogene umweltbedingte Ursachen spielen eine Rolle. Psychogene Faktoren bei z.B. Stress sind bekannt.

Psychiatrische Erkrankungen wie Depressionen und Ängste sowie Alkoholmissbrauch und Psychosen gehen sehr oft mit Schlafstörungen einher.

Organisch bedingte Dyssomnien (Schlafstörungen) wie bei RLS und periodische Extremitätenbewegungen im Schlaf sowie Narkolepsie mit Schlafattacke,

Schädelhirntrauma oder bei Demenzen sind zu erwähnen.

Schlafstörungen können auch bei unterschiedlichen neurologischen und internistischen Erkrankungen auftreten wie z.B. bei Kopfschmerzen, neurogenem Laryngospasmus und nächtlichen kardialen Ischämien.

Die schlafbezogenen Atmungsstörungen nehmen hier auch eine besondere Stellung ein. Als Beispiel sind hier das obstruktive Schlafapnoe-Syndrom und das obstruktive Schnarchen zu nennen.

Wichtig zu erwähnen sind die durch Medikamente und Abhängigkeit bedingten Schlafstörungen.

Von den Dyssomnien sind die Parasomnien (Störungen während des Schlafes ohne Beeinträchtigung der Schlafqualität) auszugrenzen wie z.B. Schlafwandeln oder Zähneknirschen (Bruxismus).

Schlafstörungen gehen mit einer gravierenden Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens einher. Schlafgestörte Menschen leiden unter Tagesmüdigkeit mit Erschöpfung und Verstimmungszuständen. Vergesslichkeit und Konzentrationsschwäche ist in vielen Fällen als eine Folgeerscheinung von Dyssomnien zu sehen. Die Leistungsfähigkeit ist eindeutig beeinträchtig, die soziale Isolation kann die Folge sein und die Wahrnehmung der Umgebung ist meistens gestört. Leiden werden die meisten Patienten unter Aufmerksamkeitsstörung.

Die genaue Anamnese und die klinischen sowie apparatetechnischen Untersuchungen, verhelfen die Ursachen von Schlafstörungsursachen und Schlafstörungsformen zu unterscheiden.

Die ambulante Schlafdiagnostik und die integrative interdisziplinäre Betrachtungsweise, verhelfen zu einer genaueren Diagnose und anschließenden effektiven Therapien. Die Behandlung richtet sich nach der Ursache und ist vor allem individuell. Sicherlich bleibt für die symptomatische Behandlung Platz.

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